Kölner Brücken III
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Im Jahr 2040 können nur in Insektenreservaten noch tierbestäubte Pflanzen bewundert werden. Ohne weitere Insekten ist der Erhalt der Ameisen eine große Herausforderung. Von schädlichen Umwelteinflüssen hermetisch abgeschirmte Reservate sichern das Überleben der letzten 13 Wildbienenarten.
Reservate – Warten auf Insekten Weiterlesen »
Im Jahr 2053 erfolgte die letzte natürliche Befruchtung. Befruchtete Pflanzen deuten auf Insektenaktivitäten. Auch die letzte Bestäubung konnte im Jahr 2053 registriert werden. Somit gibt es immer wieder Hoffnung, natürlich befruchtete Pflanzen zu entdecken. 2054: anhand von Blattbissen kann sicher geschlossen werden, dass, obwohl keine Insekten mehr gesichtet werden, es noch Restpopulationen geben muss.
Letzte Spuren – Blattbisse Weiterlesen »
Im Jahr 2049 werden Insektenschädlinge, darunter auch Spinnen, frühzeitig in Reservate untergebracht. Aber auch hier konnten diese nicht überleben. Das letzte identifizierte Insekt verließ durch eine Unachtsamkeit das zugewiesene Biotop am 13. Juni 2052 um 16.43 Uhr. 2053: Prämierte Aufnahme des letzten fotografierten Insekts. Leider konnte es nicht identifiziert werden.
Ausgestorben – Das letzte Insekt Weiterlesen »
Im Jahr 2047 ist die Anzahl der zu befruchtenden Blüten zu groß. Versuche mit Bienendrohnen versprechen, erfolgreich zu sein. Zwei Jahre später zehrt das Pollenüberangebot der nicht befruchteten Blüten an den restlichen Kräften der letzten Bienen. 2051: diese historische Aufnahme zeigt die letzte im Foto festgehaltene Biene.
Die letzten Bienen Weiterlesen »
Im Jahr 2053 bereichert der Anbau windblütiger Pflanzen als neue Nahrungsmittel unseren Speiseplan. Ein großer Erfolg im Jahr 2055 ist die Sicherstellung der Ernährung eines Teiles der Menschheit durch selbstbestäubende Pflanzen. 2056: Die Rückzüchtung alter Gräser soll den Genpol neuer Züchtungen bereichern.
Schöne neue Welt Weiterlesen »
Das letzte Insekt Weiterlesen »
Kaiser Wilhelm III möchte nach Berlin. Pferd und Reiter, entworfen von dem Bildhauer Gustav Blaeser, sind Richtung Osten gerichtet und dabei, den Sockel zu verlassen. Der Bildhauer Hermann Schievelbein hat mehr Zivilisten als Militärs auf dem Sockel dargestellt. Dies war gegen den Willen des Königs und gilt als subversive Überlistung des preußischen Militärstaates. Schon damals haben die kreativen – mit dem Bürgermeister gemeinsam? – demokratisch gesonnene Politiker und Soldaten bevorzugt. Um auf die Eisbahn zurückzukommen – die Erbauer bewegten sich auf viel dünnerem Eis als die Schlittschuhfaher heute.
Eislaufen bei Nacht Weiterlesen »