Michel Foucault 1977

Nichts ist tastender, nichts ist empirischer (wenigstens dem Anschein nach) als die Einrichtung einer Ordnung unter den Din-

gen.

Michel Foucault 1977

Nichts erfordert ein offeneres Auge, eine treuere und besser modulierte Sprache.

Nichts verlangt mit mehr Nachdruck, dass man sich durch die Vervielfachung der

Eigenschaften und der Formen tragen lässt.

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Michel Foucault,

Die Ordnung der alten chinesischen Enzyklopädie

1974

„a) Tiere, die dem Kaiser gehören, b) einbalsamierte Tiere, c) gezähmte, d) Milchschweine, e) Sirenen, f) Fabeltiere, g) herrenlose Hunde, h) in diese Gruppierung gehörende, i) die sich wie Tolle gebärden, j) die mit einem ganz feinen Pinsel aus Kamelhaar gezeichnet sind, k) und so weiter, l) die den Wasserkrug zerbrochen haben, m) die von Weitem wie Fliegen aussehen.“

Michel Foucault,

Die Ordnung der Dinge, 1974

„Die fundamentalen Codes einer Kultur, die ihre Sprache, ihre Wahrnehmungsschemata, ihren Austausch, ihre Techniken, ihre Werte, die Hierarchien ihrer Praktiken beherrschen, fixieren gleich zu Anfang für jeden Menschen die empirischen Ordnungen, mit denen er zu tun haben und in denen er sich wiederfinden wird.“

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